Bedeutung Fliehburg

Was bedeutet Fliehburg? Hier finden Sie 5 Bedeutungen des Wortes Fliehburg. Sie können auch eine Definition von Fliehburg selbst hinzufügen.

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Fliehburg


(vor- oder frühgeschichtliche) Befestigungsanlage, in der die Bevölkerung bei Gefahr Zuflucht nehmen kann
Quelle: duden.de

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Fliehburg


Gewaltige Erdwälle und Gräbe
Keltische Besfestigungsanlage aus der Eisenzeit
Wird auch noch Hügelfestung genannt
Waren einer der ersten Burgen vom Mittelalter
Bekannte Fliehburgen: Maiden Castle in Südengland und Hunnenring am Hunnsrück
anonym an 2017-06-13

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Fliehburg


Fliehburg (auch Fluchtburg, Volksburg, Bauernburg oder Vryburg) wird eine burgähnliche, meist von Wällen umgebene Verteidigungsanlage bezeichnet, die nicht dauerhaft bewohnt wurde, sondern einer lokal ansässigen Bevölkerung als zeitweiliger Rückzugsort bei Kriegsgefahr diente. In früheren Zeiten wurden derartige Anlagen als Hünenburgen bezeichnet, da ihre Entstehung Hünen zugeschrieben wurde.In Europa sind durch archäologische Grabungen eine Vielzahl von großräumigen Wallanlagen der frühgeschichtlichen Zeit nachgewiesen, die als Fliehburgen interpretiert werden. Über die antike Geschichtsschreibung sind unter anderem die von Caesar als oppidum bezeichneten Fliehburgen der Gallier bekannt, die jedoch auch dauerhafte Siedlungen sein konnten. Ähnliche Ringwallanlagen bauten auch die verschiedenen germanischen und slawischen Völkerschaften, letztere noch bis weit in die Zeit des Mittelalters hinein. Solche Anlagen werden auch als Wallburgen bezeichnet, ihr Baumaterial ist vor allem Erde, aber auch Holz und Stein wurden in verschiedenen Konstruktionsweisen verwendet.In der Regel besitzen sie keine Türme, teilweise kommen jedoch Torturm-ähnliche Überbauten vor. Fliehburgen dieser Art gehörten zu unbefestigten bäuerlichen Siedlungen und boten im Falle eines feindlichen Angriffs der Bevölkerung einer Region Schutz, während die Siedlungen meist der Plünderung und Zerstörung durch die Angreifer anheimfielen. Für den Fall einer Belagerung konnten die weitläufigen Fliehburgen auch mit Vorräten ausgestattet werden.Auch später im Mittelalter wurde diese Form der Burg von den ansässigen Bauern erbaut. Diese Bauernburgen dienten der Landbevölkerung als Schutz vor marodierenden Kriegshorden. Die Befestigungsanlagen hatten meistens nicht viel gemein mit den vom Adel als Residenzen erbauten Burgen, sondern bestanden oft nur aus Erdbefestigungen und Holzpalisaden auf gut zu verteidigenden Höhenlagen.Da Fliehburgen überwiegend keine Dauersiedlungen waren, werden bei archäologischen Ausgrabungen oft nur wenige Hinterlassenschaften gefunden.Auch die mittelalterlichen Wehrkirchen und Kirchenburgen dienten als Fliehburgen. Sie wurden primär als Dorfkirche genutzt, waren durch Befestigung jedoch auch als temporärer Zufluchtsort für die Dorfbewohner geeignet. Die Mauer des Kirchhofs, der in seiner eigentlichen Funktion als Friedhof diente, wurde bei Kirchenburgen zu einer verteidigungsfähigen Wehrmauer ausgebaut, und auch der Kirchturm konnte Wehrfunktion übernehmen.
  • Allersburg bei Loiperstätt, zwischen Dorfen u. Velden
  • Babilonie
  • Barenburg bei Eldagsen
  • Borlinghausen
  • Büraburg
  • Bumannsburg in Bergkamen
  • Döben
  • Dünsberg
  • Eresburg
  • Eringaburg
  • Eirings- oder Iringsburg südlich von Bad Kissingen
  • Grotenburg
  • Heidenlöcher bei Deidesheim
  • Heidenschanze bei Sievern
  • Herlingsburg bei Schieder-Schwalenberg
  • Hohensyburg in Dortmund-Syburg
  • Hünenburg
  • Hünenburg bei Bielefeld
  • Isenburg
  • Jansburg bei Coesfeld im Münsterland
  • Spätrömische Höhenbefestigung Katzenberg bei Mayen
  • Kukesburg
  • Mettermich
  • Plößnitz
  • Reitlingsbefestigungen
  • Ringgenburg
  • Ringwall Venne im Kottenforst bei Bonn
  • Robisch, Dohna
  • Sachsenberg
  • Skidroburg in Schieder-Schwalenberg
  • Tönsberg
  • Tüddern
  • Wallberg von Groß Fredenwalde in der Uckermark
  • Wartberg
  • Wittekindsburg bei Porta Westfalica
  • Fliehburg bei Duel/Paternion :
  • Bei der Fliehburg auf einem Hügel handelt es sich um 400 n. Chr. erbautes spätantikes Kastell, das die Aufgabe der Sicherung des Straßenüberganges in das Gailtal besaß, also primär nicht als Fliehburg angelegt worden war. Bei Ausgrabungen wurde neben den Befestigungsanlagen eine frühchristliche Kirche im Inneren des Kastells freigelegt.
  • Burg Kreuzen/Bad Kreuzen
    • Wallburg
    • Höhlenburg
    Kategorie:Burgentyp
    Quelle: de.wikipedia.org

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    Fliehburg


    Die Fliehburg Ittelsburg befindet sich auf dem Höhenzug des Falken südlich von Ittelsburg, bei Bad Grönenbach im Landkreis Unterallgäu in Bayern. Aufgrund der Lage der Fliehburg war nur ein Angriff von Süden aus möglich. Zu allen anderen Seiten ist die Fliehburg durch etwa 100 Meter Hohe Steilhänge geschützt. Nach Süden erstrecken sich insgesamt drei Wälle mit jeweils vorgelagertem Graben. Die Wälle wurden dabei mit dem Aushub der Gräben aufgeschüttet. Die gesamte Anlage hat eine Länge von rund 500 Metern. Die einzelnen Wälle haben dabei eine Ausdehnung von etwa 250 Metern, 175 Metern und 75 Metern. Die Breite der Sohle beträgt etwa 12 bis 18 Meter, die Höhe rund drei bis fünf Meter. Ursprünglich wurden die Gräben mit Dornen aufgefüllt. Auf den Wällen wurden Palisaden oder Flechtzäune angebracht. Durch die Wälle ergeben sich insgesamt drei Abschnitte . Diese Abschnitte hatten unterschiedliche Verwendungszwecke. Der erste und größte Abschnitt diente als Weideplatz für die Tiere, der nächste war Waffenlager und Rastplatz für die Krieger. Dahinter, im dritten Abschnitt, befanden sich die Frauen und Kinder, des Weiteren diente dieser auch als Lagerplatz. Die Fliehburg steht unter Denkmalschutz. Die beiden Burgställe auf dem Falken stehen in keinem Zusammenhang mit der Fliehburg und wurden erst Jahrhunderte später errichtet. In der nahegelegenen Ortschaft Woringen, befindet sich ebenfalls eine Fliehburg aus gleicher Zeit.<gallery>Datei:Ittelsburg Wallburg.JPG|Denkmalstein der WallburgDatei:Ittelsburg Wallburg Wall 1.JPG|1. Wall</gallery>
  • <references />Kategorie:Bad GrönenbachKategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis UnterallgäuKategorie:Bodendenkmal im Landkreis Unterallgäu
    Quelle: de.wikipedia.org

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    Fliehburg


    Die Fliehburg Woringen ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Höhenzug des Kellerberg westlich von Woringen, im Landkreis Unterallgäu in Bayern. Die Fliehburg ist rund 450 Meter lang und in drei Abschnitte gegliedert. Der Aufbau gleicht sehr der Fliehburg bei Ittelsburg auf dem Falken. Die Länge der einzelnen Wälle beträgt dabei 300, 175 und 75 Meter. An der Nordspitze befindet sich, abgetrennt durch einen tiefen Graben, ein Burgstall. Dieser steht jedoch in keinem Zusammenhang mit der eigentlichen Fliehburg. Die Fliehburg steht unter Denkmalschutz. <gallery>Datei:Woringen Fliehburg 2.JPG|Hinweisschild zum GedenksteinDatei:Woringen Fliehburg3.JPG|Wall mit GrabenDatei:Woringen Fliehburg7.JPG|Grabeneinschnitt zum nördlichen Burgstall</gallery>
  • <references />Kategorie:WoringenKategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis UnterallgäuKategorie:Bodendenkmal im Landkreis Unterallgäu
    Quelle: de.wikipedia.org

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