Bedeutung Zeller

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Zeller


Zel·ler, | | | [1] ''österreichisch'' Sellerie | [1] Sellerie | [1] Wurzelgemüse, Gemüse, Lebensmittel | [1] „Für den ''Zeller'' im Backteig die Zellerknollen schälen, in ca. 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und im Wasser weich kochen.“[http//www.ichkoche.at/zeller-in-backteig-mit-tomatenroester-rezept-8378 ichkoche.at Zeller in Backteig mit Tomatenröster] | [1] Zellerknolle, Zellersalat
Quelle: de.wiktionary.org

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Zeller


, 1) Christian Heinrich, Pädagog, geb. 29. März 1779 auf Schloß Hohen-Entringen bei Tübingen, studierte 1797-1801 in Tübingen die Rechte, widmete sich aber dann dem Erziehungsfach, war längere Jahre Lehrer und Schulinspektor in Zofingen (Aargau) und gründete 1820 zu Beuggen, einer badischen Domäne unweit Basel, eine Armenschullehreranstalt, welcher er bis zu seinem Tod vorstand. Er starb 18. Mai 1860. Bekannt ist das warm anerkennende Urteil Pestalozzis über jenes Unternehmen, in welchem er bei seinem Besuch 1827 verwirklicht fand, was er selbst gewollt hatte. Unter Zellers Schriften sind hervorzuheben: »Lehren der Erfahrung für christliche Land- und Armenschullehrer« (Basel 1827, 3 Bde.; 4. Aufl. 1865, 2 Bde.); »Seelenlehre, gegründet auf Schrift und Erfahrung« (Kalw 1846, 6. Aufl. 1880) und das von ihm seit 1829 herausgegebene »Monatsblatt von Beuggen«. Vgl. Thiersch, Chr. H. Zellers Leben (Basel 1876, 2 Bde.). - Auch sein Bruder Karl August Z. (geb. 1774 zu Ludwigsburg, 1809-16 Schulrat in Königsberg i. Pr., seitdem privatisierend, gest. 1847 in Stuttgart) hat sich um die Verbreitung und Ausgestaltung der Pestalozzischen Pädagogie wesentliches Verdienst erworben. 2) Eduard, namhafter Theolog und Geschichtschreiber der Philosophie, geb. 22. Jan. 1814 zu Kleinbottwar in Württemberg, studierte zu Tübingen und Berlin, habilitierte sich 1840 am erstern Ort als Privatdozent der Theologie, wurde 1847 trotz des Widerspruchs der Konservativen seiner freisinnigen, an Baur und Strauß sich anlehnenden Richtung halber als Professor der Theologie nach Bern berufen; 1849 in gleicher Eigenschaft nach Marburg übergesiedelt, wurde er dort infolge der Reaktion gleich in die philosophische Fakultät versetzt, 1862 als ordentlicher Professor der Philosophie nach Heidelberg und 1872 nach Berlin berufen. Von seinen Schriften sind zu nennen: »Platonische Studien« (Tübing. 1839); »Die Philosophie der Griechen« (das. 1844-52, 3 Bde.; 4. u. 3. Aufl. 1877-88, 5 Bde.); »Das theologische System Zwinglis« (das. 1853); »Die Apostelgeschichte kritisch untersucht« (Stuttg. 1854); »Vorträge und Abhandlungen« (2. Aufl., Leipz. 1875; 2 weitere Sammlungen, das. 1877 u. 1884); »Staat und Kirche«, Vorlesungen (das. 1872); »David Friedr. Strauß in seinem Leben und seinen Schriften geschildert« (Bonn 1874); »Geschichte der deutschen Philosophie seit Leibniz« (Leipz. 1873); »Grundriß der Geschichte der griechischen Philosophie« (das. 1883, 3. Aufl. 1889); »Friedrich d. Gr. als Philosoph« (Berl. 1886). Z., der ursprünglich zu den entschiedensten Anhängern Hegels zählte, hat sich in der spätern Auflage seiner als das vorzüglichste Werk über den Gegenstand geschätzten Geschichte der griechischen Philosophie von dessen Standpunkt entfernt. 3) Jules Sylvain, franz. Geschichtsforscher, geb. 23. April 1819 zu Paris, wurde auf dem Collège Charlemagne erzogen, studierte die Rechte, später ↔ Litteratur und Geschichte und hielt sich, um sich mit deutscher Sprache und Litteratur bekannt zu machen, längere Zeit in Deutschland auf. Er promovierte in Paris mit einer Dissertation über Hutten und wirkte dann mehrere Jahre als Geschichtsprofessor an den Lyceen in Rennes, Bordeaux und Straßburg. 1854 ward er zum Professor der Geschichte an der Fakultät in Aix, 1858 zum Geschichtslehrer an der Normalschule in Paris ernannt und hielt zu gleicher Zeit Geschichtsvorträge an der Sorbonne. 1863 ward er Duruys Nachfolger als Professor der Geschichte an der polytechnischen Schule. Das ihm im August 1870 übertragene Amt eines Rektors der Akademie in Straßburg konnte er wegen der Belagerung dieser Stadt nicht antreten. 1874 ward er zum Mitglied der Akademie der moralischen und politischen Wissenschaften erwählt und 1876 zum Generalinspektor des höhern Unterrichts ernannt. Er schrieb: »L'histoire abrégée de l'Italie depuis la chute de l'Empire romain jusqu'à nos jours« (4. Aufl. 1886); »L'année historique« (1860-62, eine nicht fortgesetzte Zeitgeschichte); »Les empereurs romains, caractères et portraits historiques« (1863); »Entretiens sur l'histoire. Antiquité et moyen-âge« (2. Aufl. 1865, 2 Bde.); »Entretien sur le XVI. siècle. Italie et Renaissance« (1869; neue Ausg. 1883, 2 Bde.); »Les tribuns et les révolutions en Italie« (1873); »Pie IX et Victor Emanuel, histoire contemporaine de l'Italie 1846-78« (1879). An der seit dem Krieg von 1870/71 in Frankreich zur Mode gewordenen scharfen Kritik gegen die Deutschen beteiligte er sich auch durch seine »Histoire de l'Allemagne« (1872-85, Bd. 1-5), in welcher er die Deutschen als rohe Barbaren, welche die römisch-christliche Kultur vernichteten und auch im ganzen Mittelalter in einem Zustand der niedrigsten Kultur verharrten, darstellt; ihr folgte die »Histoire resumée de l'Allemagne« (1889). - Sein Sohn Berthold Z., geb. 1848 zu Rennes, Repetent an der Faculté des lettres in Paris, schrieb: »Henri IV. et Marie de Médicis« (1877); »Études critiques sur le règne de Louis XIII« (1879-80, 2 Bde.) u. a. Zellerfeld, Berg- und Kreisstadt und klimatischer Höhenkurort im preuß. Regierungsbezirk Hildesheim, dicht bei Klausthal (von dem es nur durch den Zellbach geschieden wird) und an der Linie Halle-Z. der Preußischen Staatsbahn, 549 m ü. M., hat eine evang. Kirche, eine Bibliothek, eine Münz- und Modellsammlung, eine ehemalige Münze, ein Amtsgericht, Bergbau, Hüttenwerke, ein Emaillierwerk, Zigarren- und Strumpfwarenfabrikation, Bierbrauerei, Holzschnitzerei und (1885) 4407 fast nur evang. Einwohner. - Bonifacius baute hier im 7. Jahrh. eine Kapelle (Zelle), welche später Benediktinerkloster, 1433 aber aufgehoben wurde. Z. erhielt 1529 Stadtrechte, nahm 1539 die Reformation an, war bis 1788 ein Teil des Kommunionharzes, kam dann an Hannover und mit diesem 1866 an Preußen. 1672 brannte Z. fast vollständig nieder. Jenem Brand verdankt die Stadt ihre jetzige regelmäßige Anlage durch breite, gerade Straßen und schöne Plätze.
Quelle: retrobibliothek.de

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Zeller


, Eduard Gottlob, evangelischer Theologe und Philosoph. - * 22.1.1814 in Kleinbottwar, + 19.3.1908 in Stuttgart. -  Zeller, der im Tübinger Stift studierte (1831 - 1835), wurde in Tübingen ein profilierter Vertreter der historisch-kritischen Forschung der Bibel, des Urchristentums und der Kirchengeschichte als Schüler Ferdinand Christian Baurs und als Vertreter  der "Tübinger Schule" der protestantischen Theologie. In der Tübinger Zeit war Zeller befreundet mit David Friedrich Strauss, dessen kritisches "Leben Jesu" (1835) in jener Zeit die evangelische Welt erregte. Die Auseinandersetzung mit Strauss spielte für Zellers Entwicklung eine große Rolle. Seit 1840 war Zeller Privatdozent für Theologie in Tübingen; 1847 wurde er Prof. für Theologie in Bern. 1849 wurde Zeller nach Marburg berufen, allerdings nicht auf eine Professur für Theologie (was die Kirche verhinderte) sondern für Philosophie. Seitdem lehrte Zeller auch an den weiteren Stationen seines Wirkens an den Fakultäten für Philosophie: 1862 bis 1872 lehrte er in Heidelberg, von 1872 bis 1892 in Berlin.  Die Geschichte der "Philosophie der Griechen" (sein Hauptwerk, 1844 ff erschienen) war ein Schwerpunkt seiner philosophischen Arbeit. In der philosophischen Grundposition war Zeller zunächst von der spekulativen Geschichtsphilosophie Hegels geprägt, von der er sich aber zunehmend distanzierte. Die Fragen der Erkenntnistheorie rückten für Zeller immer mehr ins Zentrum und damit eine größere Nähe zur Philosophie Kants. (Wichtig dafür ist schon Zellers Heidelberger Antrittsrede "Bedeutung und Aufgabe der Erkenntnistheorie".) Zeller gilt damit als ein Wegbereiter des sog. Neukantianismus in der Philosophie. - Weitere Web-Informationen zu Eduard Zeller: http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Gottlob_Zeller
Quelle: s-line.de

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Zeller


* 19. Juni 1842 in St. Peter in der Au (Niederösterreich) + 17. Aug. 1898 in Baden bei Wien Jurist und Komponist Bühnenwerk Joconde (Moritz West und Ernest Moret), komische Oper 3 Akte (1876 Wien) Die Fornarina (Moritz West und Richard Genée), komische Oper 3 Akte (1879 München) Die Carbonari (Moritz West und F. Zell), Operette 3 Akte (27. Nov. 1880 Wien, Carl-Theater) Der Vagabund (Moritz West und Ludwig Held), Operette 3 Akte (30. Okt. 1886 Wien, Carl-Theater) Der Vogelhändler (Moritz West und Ludwig Held), Operette 3 Akte (10. Jan. 1891 Wien, Theater an der Wien) Der Obersteiger (Moritz West und Ludwig Held), Operette 3 Akte (5. Jan. 1894 Wien, Theater an der Wien) Der Kellermeister (Moritz West; Fertigstellung der Komposition: Johann Brandl und Rudolf Raimann), Operette 3 Akte (21. Dez. 1901 Wien, Raimund-Theater) operone
Quelle: operone.de

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Zeller


* 12. Sept. 1893 in Biesenrode (Harz) + 11. Jan. 1967 in Berlin Komponist Bühnenwerk Ratatuli, Ballettpantomime (1951 Göttingen) Liebeszauber auf Sizilien (Ika Schafheitlin/Helmut Gauer), Operette (1957 Leipzig) Gin für die Königin (Ika Schafheitlin/Helmut Gauer), Operette (1960 Osnabrück) Aus dem Leben eines Taugenichts (Ika Schafheitlin/Werner Schwenk nach Eichendorff), romantische Oper (komponiert 1966) rund 80 Bühnenmusiken operone
Quelle: operone.de

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Zeller


Zeller steht für: Zeller (Familienname), der Familienname Zeller Zeller (Benningen), Ortsteil der Gemeinde Benningen, Landkreis Unterallgäu, Bayern Zeller (Bidingen), Ortsteil der Gemeinde Bidingen, Landkreis Ostallgäu, Bayern österreichisch für die Knollensellerie die regionale Währung der Stadt Zell (Mosel) regionale Bezeichnung für einen Hufner Siehe auch:
Quelle: de.wikipedia.org

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Zeller


Zeller ist ein Familienname.
Quelle: de.wikipedia.org


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